Was gerade los ist


Im Wald sind kleine Monster

Die 66. Berlinale steht vor der Tür und ich habe mich mal wieder vorab durch die wunderbare Sektion Generation gewühlt. Meine Tipps aus dem Kinder- und Jugendprogramm lest ihr wie immer exklusiv auf berliner-filmfestivals.de. Besonders der Eröffnungsfilm bei 14Plus hat mich begeistert: "Girl Asleep" zeigt das Kopfkino einer Pubertierenden als wilden 70er-Jahre-Ritt mit Sprung in die Spieluhr und Flucht in den düsteren Wald zu bezaubernden kleinen Monstern und einer kämpferischen Waldfee. Ganz mein Geschmack, wunderbar! Ebenso angetan hat es mir das Treiben der "Lumpen-Union" im russischen Filmbeitrag "Rag Union" und die wunderbare Vorstellung des verschwurbelten Vania, heißgeliebte Tote wieder ins Leben zurück zu holen.

Neben meinen Perlen gibt es natürlich auch gleich noch weitere Empfehlungen von meinen Kolleg_innen, die sich im Wettbewerb, Forum, Panorama und der Perspektive deutsches Kino getummelt haben. Den Überblick verliert man bei der Berlinale wahrscheinlich trotzdem, so umfangreich ist das Programm jedes Jahr aufs Neue. Aber mit unseren "26 aus 434" gibt es zumindest keine bösen Überraschungen im Kinosaal. Also, auf eine schöne und diesmal scheinbar herrlich schneefreie Berlinale 2016! Oder, wie Festivaldirektor Dieter Kosslick so schön sagte: "Get your kicks at Berlinale 66!"

Wie im Bilderbuch...

Mit Herrn Tukan ist das so: Sitzt jemand in der Patsche, ist er sofort zur Stelle und hilft. Und hat immer ein gutes Wort parat. Im ganzen Urwald ist er dafür bekannt. Deshalb ruft jeder, der in der Patsche sitzt, sofort: "Herr Tukan! Herr Tukan!"

So geht es tagein, tagaus. Aber eines Tages ist was komisch. Egal, wie laut die Tiere "Herr Tukan! Herr Tukan!" rufen, Herr Tukan kommt nicht....

(Copyright Bild: Pascal Frank) 

 

Kaum zu glauben, aber mein erstes eigenes Bilderbuchprojekt ist auf der Zielgeraden zur Veröffentlichung. Kurz vor Weihnachten mit einem Förderpreis von Oetinger34 ausgezeichnet ist "Herr Tukan! Herr Tukan!" im Januar zum Projekt des Monats des ambitionierten Verlagsprojekt für kreativen Nachwuchs im Kinderbuchbereich gewählt worden. Illustrator Pascal Frank und ich freuen uns wie Bolle und tüfteln hinter den Kulissen eifrig an der Fertigstellung unserer bunten Urwaldgeschichte.

 

Tritt in die Eingeweide

Fleas Welt ist hart, rau, grob, ein Tritt in die Eingeweide. Mit diesen Worten läutet das Mädchen selbst seine Geschichte ein. Und Worte sind neben der Handlung das eigentliche Thema des Films "Flea". Denn der Kurzfilm ist ein fünfzehnminütiger Poetry Slam. Und Teil des Sonderprogramms "Teenage Riot" beim 8. Internationalen Kinder- und Jugendfilmfestival Berlin. Im Fokus stehen smarte Mädchen, die sich ihre Welt erobern. Gegen jede Gegenwehr. In bewährter Manier habe ich mich wie schon in den vergangenen Jahren vorab mit großer Freude durchs Programm gewühlt und über die Perlen meines Lieblingsfestivals berichtet. 

Entwurzelung und ein Kunstschuss

Neulich sah ich eine riesige Waffe auf mich gerichtet. Und auf die übrigen Besucher der Villa Schöningen. Keine Sorge, alles für die Kunst. Der denkmalgeschützte Prachtbau an der Glienicker Brücke zeigt eine Retrospektive des Bildhauers Olaf Metzel, die ich im Auftrag des Stadtmagazins tip besucht habe. Die überdimensionale Knarre im Villa-Garten hinterließ bei mir den bleibendsten Eindruck. Im September habe ich mich außerdem einem Trend gewidmet, der richtig schön nachhaltig ist: Upcycling. Da gibt es viele coole Ideen und Produkte von kreativen Köpfen, die Schönes aus Schrott entstehen lassen. Dann gibt's natürlich wieder eine Menge Kino im Herbst. Ich habe mich vorab mal durch das Programm des 2. Lateinamerikanischen Filmfestivals Lakino geguckt und meine Empfehlungen natürlich wie immer fröhlich bei Berliner-Filmfestivals.de ausgeplaudert. Bei den Filmen aus Chile, Argentinien, Peru und Uruguay geht es vor allem um die Themen Familie, Heimat und Entwurzelung. Absolut spannend! Außerdem ist dieses Jahr die Fortsetzung von Cornelia Grünbergs großartiger Doku-Reihe über vier Teenie-Mütter dran.Über "Vierzehn" habe ich ja bereits ausführlich mit Kritik und Interview berichtet, jetzt - vier Jahre später - startet "Achtzehn" in ausgewählten Kinos. Sehr sehenswert und ich bin gespannt auf die beiden Teile, die noch folgen werden. Im September gab es außerdem noch einen hollywoodesken Doppelgeburtstag: Das frisch wieder zusammengeraufte Starpaar Douglas/Zeta-Jones ist am 25. September 115 geworden. Hiphiphurra!

Von Ferienhäusern und Filmpreisen

Im Sommer habe ich nicht nur das schöne Wetter genossen, sondern mit auch mal journalistisch mit dem Thema Urlaub auseinandergesetzt. "Wie finden Urlauber das perfekte Ferienhaus?" war die zentrale Frage, der ich für das Testmagazin Premius nachgegangen bin. Meinen Beitrag "Klick für Klick zum Traumurlaub" gibt es in der aktuellen Ausgabe. Darin verrät der Geschäftsführer des derzeit besten Ferienhausportals, worauf man bei der Suche nach einer passenden Urlaubsunterkunft achten sollte und welche Destinationen derzeit voll im Trend liegen. Ansonsten war ich natürlich wieder viiiiiel im Kino, vor allem unter freiem Himmel. Aber auch der Gang in den klimatisierten Kinosaal hat sich gelohnt, zwei Filmhighlights für den Herbst habe ich schon vorab gesehen: Das bildgewaltige Biopic "Mr. Turner" und das mexikanische Drama "Heli", das mich in den Kinosessel gedrückt hat. Apropos Film: Das TV-Programm hat ja mittlerweile so einiges zu bieten, auch wenn noch viel zu wenige der großartigen US-Serien über deutsche Kanäle flimmern. Wobei - im Original schaut es sich eh viel schöner. Gerade wurden die Emmys für die herausragendsten Fernsehleistungen vergeben. Über die großen Gewinner, darunter vor allem die grandiose, bereits abgedrehte Serie "Breaking Bad", habe ich berichtet. Von meinen persönlichen Neuentdeckungen "True Detective" und "Fargo" konnte letztere sich zwei Trophäen sichern. Ich warte schon gespannt auf die nächsten Staffeln...

Mal kurz die Welt retten

Sie sind beide Schauspieler, beide äußerst charismatisch und haben beide Gutes im Sinn: die Welt retten. Der eine tut dies gerade auf der Leinwand, der andere schon seit langer Zeit im wahren Leben. Grund genug, mich im Juli mal mit "McSexy"-Darsteller Eric Dane und dem deutschen Mimen Hannes Jaenicke zu beschäftigen. Während Dane nach seinem dramatischen Serientod in "Grey's Anatomy" derzeit als schnittiger Kapitän in See sticht, um den heilenden Impfstoff gegen die Pandemie zu finden, welche die Welt auszurotten droht ("The Last Ship", seit Mitte Juli auf TNT Serie), dreht sich bei Hannes Jaenicke in der Realität, so ganz in echt, alles um den Umweltschutz. Neben seinem privaten Engagement in Sachen Mülltrennung, Plastikvermeidung und Tierschutz nutzt Jaenicke auch seine Popularität für die gute Sache. Seine preisgekrönte Doku-Reihe "Im Einsatz für..." macht auf vom Aussterben bedrohte Tiere wie Eisbären, Haie und Orang-Utans aufmerksam und legt den Finger in die Wunde.

Flugverbot für Storchenhelferinnen?

Seit Jahrzehnten vertrauen werdende Eltern auf den Beistand und das Know-how ausgebildeter Hebammen. Jetzt steht der angesehene Beruf vor dem Aus. Die Haftpflichtversicherung wird immer teurer, die ersten Hebammen müssen ihren Beruf deswegen aufgeben. Ich habe mit der Münchner Hebamme Julia Timmons über die angespannte Situation gesprochen. Darüber, warum sie ihren Job so liebt, wie sie die aktuelle Lage einschätzt und was passiert, wenn sich nichts ändert. 

Drei sind einer zu viel

Das Berliner Stadtmagazin tip nennt ihn den "Krimi des Jahres" und auch ich bin ganz begeistert von "Die zwei Gesichter des Januars". Meine ausführliche Kritik zu dem Regiedebüt von Hossein Amini (Drehbuch zu "Drive") gibt es bei Berliner-Filmfestivals.de zu lesen. Da der Film vor seinem deutschen Kinostart am 29. Mai bereits auf der Berlinale zu sehen war, hab ich die Chance nicht nur dazu genutzt, den Thriller in feinster Hitchcock-Manier bereits im Februar auf großer Leinwand zu genießen. Nö, ich hab auch gleich noch Regisseur Hossein Amini und Hauptdarsteller Viggo Mortensen in Berlin getroffen. Yeah. Mein Viggo-Interview habe ich auf dem TNT Glitz Blog veröffentlicht, ein schönes Gespräch mit Amini von meinem BFF-Kollegen Denis Demmerle gibt es hier. Bleibt nur noch laut hinaus zu schreien: Reingehen! Dieser Film ist, ich zitiere, der "Krimi des Jahres".

Die Schöne und die Hirschkuh

Zugegeben, die Neuverfilmung von "Die Schöne und das Biest" von dem französischen Regisseur Christophe Gans ist beileibe kein Meisterwerk. Im Gegenteil, seit der Premiere auf der Berlinale urteilt die deutsche Presse am laufenden Band "überflüssig", "misslungen", "wasistdasdenn?". Ich hab meiner Enttäuschung auch schon Luft gemacht. Dennoch hab ich es mir nicht nehmen lassen, Hauptdarstellerin Léa Seydoux sowie Yvonne Catterfeld, die in einer Nebenrolle zu sehen ist, in Berlin zu Interviews zu treffen. Warum die schöne Seydoux nach ihrer gefeierten Charakterrolle in "Blau ist eine warme Farme" jetzt die lahme Schöne mimt, lest ihr auf Berliner-Filmfestivals.de. Die Catterfeld erzählte mir für TV Spielfilm und TV Today, wie sie zu der Rolle als goldene Hirschkuh kam, woher sie so perfekt französisch spricht und warum sie sich mit ihrem Hausboot nicht durch die Schleuse traut. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Damen in Zukunft in spannenderen Filmen ihr Können zeigen dürfen.

Das Berlinfestival der Berlinfestivals

Zum zehnten Mal präsentierte "achtung berlin" im April 2014 das Beste, was in Berlin derzeit in Sachen Film entsteht. Rund 90 Filme, in Berlin gedreht oder produziert, konkurrierten in den Kategorien Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und mittellanger Film. Wir von Berliner Filmfestivals haben unser Lieblingsfilmfestival intensiv begleitet - mit Filmkritiken, Interviews, Festivalberichten. Ich habe mich dieses Jahr vor allem im Dokumentarfilmprogramm umgeschaut. Ein Höhepunkt: Mo Asumangs mutige Dokumentation "Die Arier". Ebenfalls spannend: "Spirit Berlin". Erstmal findet Berlin als spiritueller Dreh- und Angelpunkt auf der Kinoleinwand statt. Ein toller Protagonist und das Thema an sich machen die ansonsten etwas oberflächliche Doku äußerst sehenswert. Und ein Anstoss, dieses Thema filmisch stärker anzugehen, ist sie allemal. Die große Vorfreude, die sich bei mir auttat, als ich Robert Gwisdeks "The Circuit" im Kurzfilmprogramm entdeckte, wurde nicht enttäuscht. Sein 14-Minüter ist das Amüsanteste, was ich seit langem gesehen habe und wurde prompt mit dem "new berlin award" ind er Kategorie Bester Kurzfilm prämiert. Sauber.

Bekanntschaft mit dem Powerhouse

Dehnen, aktivieren, kräftigen - puh, das klingt anstrengend. Und, ja, Pilates ist nichts für Luschen, so viel ist mir nach meinen ersten Trainingseinheiten klar. Aber neben einer gewissen Anstrengung stellt sich auch ein angenehm durchgewalktes Gefühl ein. Ich habe Muskelgruppen bewegt, von denen ich zuvor gar nichts wusste. "Pilates verbessert das eigene Körperbewusstsein und sorgt für eine aufrechtere Haltung", motiviert mich Trainerin Runa Bulla, mit der ich ausführlich gesprochen und trainiert habe. Im Zentrum bei dieser Methode steht die Körpermitte, das sogenannte Powerhouse - kleine, tiefliegende Muskeln, die man durch Atmung und Bewegung aktiviert. Die spezielle Atmung ist für Anfänger nicht ganz einfach zu erlernen. Warum sich die Mühe trotzdem lohnt und wie man den Kurs sogar erstattet bekommt erzähle ich in der April-Ausgabe von Guter Rat.

Koffein und starke Nerven

Dank koffeinhaltiger Getränke, einigen ebenfalls verrückt-wachen Leidensgenossen und ein paar Stunden gediegenen Vorbereitungsschlafes sind die Oscars 2014 kein Problem für mich. Knallwach haue ich mir die Filmpreisverleihung des Jahres um die Ohren und texte nebenbei meinen Couchbericht für Berliner-Filmfestivals.de. So kam mir die stundenlange Sause inklusive Red-Carpet-Show gar nicht sooooo lang vor. Zumal die Eröffnung mit dem Besten Nebendarsteller (Jared Leto) gleich Laune auf mehr machte. Ein bisschen schade war das Ausbleiben großer Überraschungen. Wie vermutet ging Gravity trotz starker Konkurrenz als Sieger der Nacht hervor und die Trophäen in den Kategorien Hauptdarsteller/in, Regie und Film waren ebenfalls vorhergesagt worden. Deshalb seien an dieser Stelle kurz die für mich persönlich fröhlichsten Überraschungen erwähnt: Der Drehbuch-Oscar für Spike Jonze und seine absurd-tragische Betriebssystem-Liebesgeschichte "Her" und der Kurzfilm-Oscar für den charmanten "Mr. Hublot" haben mich besonders gefreut. Zu den Höhepunkten zählte auf jeden Fall die Moderation von Ellen DeGeneres. Äußerst unterhaltsam und kurzweilig führte der bewährte Oscar-Host durch den Abend und vergaß auch nicht, einen Schnappschnuss von sich und den Stars zu schießen. Dieses Selfie ging in Sekundenschnelle um die Welt und legte den Kurznachrichtendienst Twitter kurzzeitig lahm. Well done.

Kino zum Mitmachen

Karneval steht vor der Tür. Und während in Köln und anderen jecken Hochburgen alle freidrehen, fragt sich der Rest der Republik - inklusive mir - was der ganze Zauber eigentlich soll. Zeit für einen Film über dieses jecke Lebensgefühl, dachte sich Eric Benz. Der Kölner Filmproduzent und ehemalige Schauspieler ("Unter Uns", "Nikola") entwickelte gemeinsam mit seinem Kollegen Baris Aladag (produziert unter anderem Musikvideos von Clueso und Joy Denalane) die Idee für ein ganz besonderes Filmprojekt über die fünfte Jahreszeit. "Alaaf you" ist der erste user-generated Movie über den Kölner Karneval. Eine Liebeserklärung an den Ausnahmezustand und ein Aufklärungsfilm für alle, die diesen Wahnsinn bisher nicht verstehen, bei dem jeder mitmachen kann. Video drehen, hochladen und bald die eigenen Karnevalserlebnisse auf großer Leinwand sehen. Wie das genau funktioniert und wie die jecke Idee überhaupt entstanden ist, erzählte mir Eric Benz ausführlich im Interview für blog.expedia.

Filmfieber in Georgetown

Ja, kreiiiiisch, George Clooney ist in der Stadt! Mit einem Wettbewerbsfilm im Gepäck hat er sich aufgemacht, die Hauptstadt zu erobern. Und während hartgesottene Fans vor seinem Hotel campieren tummeln sich alle anderen in den vielen Kinosälen der 64. Berlinale und genießen gute Filme aus aller Welt. Einige Perlen haben meine Kollegen von Berliner-Filmfestivals.de und ich schon mal vorab empfohlen. Außerdem habe ich mich mal wieder auf die Sektion Generation gestürzt und mich munter durchs Programm geguckt. Dem beschwingten 14Plus-Eröffnungsfilm "God Help The Girl" von Belle & Sebastian-Sänger Stuart Murdoch und dem bewegenden Familiendrama "52 Tuesdays" um ein 16-jähriges Mädchen, dessen Mutter sich für ein Leben als Mann entscheidet, habe ich ausführliche Kritiken gewidmet. Ebenso dem Thriller "Die zwei Gesichter des Januars" von Hossein Amini, der mit Viggo Mortensen, Kirsten Dunst und Oscar Isaac fabelhaft besetzt ist. Attraktiv besetzt kam auch "Die Schöne und das Biest" daher - mit Shooting-Star Léa Seydoux und Vincent Cassel in den Hauptrollen. Leider enttäuschte die französische Märchen-Neuverfilmung von Regisseur Christophe Gans dann ziemlich. Dafür war mein letzter Berlinale-Film in diesem Jahr ein echter Höhepunkt und das sahen auch andere so: Die Doku-Fiction "Der Kreis" räumte mit dem Teddy Award und dem Panorama-Publikumspreis für die beste Dokumentation gleich doppelt ab. Glückwunsch an Regisseur Stefan Haupt, die grandiosen Darsteller Sven Schelker und Matthias Hungerbühler, vor allem aber an das bekannteste Schwulenpärchen Röbi Rapp und Ernst Ostertag, denen dieser Film ein fantastisches Denkmal setzt.

Joho, Piraten, joho!

Ich starte ins neue Jahr mit einer großen Portion Reisefieber. Für blog.expedia habe ich mich mit zwei fernen Urlaubshotspots beschäftigt, die gerade im europäisch-trüben Winter attraktiv für Sonnenhungrige sind: der Karibikstaat St. Vincent und die Grenadinen und das atemberaubende Neuseeland. Die Schönheit dieser beiden Traumziele haben bereits einige Filmemacher entdeckt und so wurden wir als Zuschauer bei "Herr der Ringe" und "Fluch der Karibik" mit auf die Reise genommen. Ich lasse die beiden Super-Drehorte in meinem Filmduell mal fröhlich aufeinander los. Und da das nur mit jeder Menge Insiderwissen möglich ist, habe ich mir zwei Experten gesucht, die für ihre Heimatorte alles gegeben haben: Ian Brodie, Neuseeländer und Autor von "Der Herr der Ringe-Reiseführer zu den Schauplätzen", und Kim Halbich, die auf St. Vincent ein Bootsunternehmen leitet. Ob sich ein Abstecher auf die karibischen Pirateninseln mehr lohnt als eine Reise ins neuseeländische Auenland? Lest selbst. Und damit ein fröhliches, erlebnisreiches und reiselustiges Jahr allerseits!

Mehr Zeit zum Spielen

"Wer sich nicht fürchtet hat mehr Zeit zum Spielen" stellt die kleine Hauptfigur in "Gute Nacht, Carola" fest. Ihr Motto wurde mein Motto beim Rückblick aufs Filmjahr 2013. Denn alle Filme, die mich im vergangenen Jahr nachhaltig beeindruckten, verbindet die Furchtlosigkeit. Mal zeigt sie sich unbändig und wild wie in der Doku "Mon Petit", mal macht sie sich klein und versteckt sich wie in den Kurzfilmen "Arconada" und "Moritz und der Waldschrat" (Bild). Aber am Ende kommt sie doch immer zum Vorschein und bringt so viel Veränderung mit sich, dass es eine Freude war, zuzuschauen. Und sich die ein oder andere Scheibe von den Protagonisten auf der Leinwand abzuschneiden. Auch meine Kollegen von Berliner-Filmfestivals.de haben Spannendes zu berichten über ihr Filmjahr 2013. Die ganz persönlichen Rückblicke waren zuviel für nur einen Teil und so haben wir zwei daraus gemacht. Viel Vergnügen bei unserer BFF-Nachlese!

Licht ins Dunkel

War es in den ersten dunklen Wintertagen noch supergemütlich, sich mit dem Lieblingskrimi auf die Couch zu fläzen, schlägt das ständige Grau-in-Grau doch langsam auf die Laune...Sonne aus der Steckdose soll die Lösung sein, versprechen zumindest die Lampenhersteller und werben für ihre Lichttherapiegeräte für Zuhause. Ich hab mir zwei Sonnenersatzleuchten mal genauer angeschaut und außerdem mit vielen Experten zum Thema "Gute Laune durch Licht" gesprochen. Die ganze Geschichte gibt es in der aktuellen Ausgabe von Guter Rat. Alle Kaffeejunkies aufgepasst: In diesem Heft findet sich auch ein umfangreicher Test von Kaffeevollautomaten - ich saß beim Geschmackstest in der Jury und habe fleißig Espresso und Cappuccino geschlürft. Fazit: Licht UND Kaffee verhindern jegliches Aufkommen einer winterlichen Müdigkeit...

Kinokinokino

Nach dem KUKI im November geht es munter weiter mit den tollen Festivals in Berlin. Das "Spanische Filmfest Berlin" zeigte zum zweiten Mal, was für spannendes Kino in Spanien entsteht. In meinem Festivalbericht habe ich meine persönlichen Highlights zusammengefasst. Einmal um die Welt schickt das Festival "Around the world in 14 films" die Zuschauer in bewährter Qualität. Die Beiträge aus Italien und Österreich/USA habe ich mir ganz genau angeschaut - "Nina" von Elisa Fuksas gefiel mir mit seiner Poesie und Ästhetik, "Museum Hours" von Jem Cohen begeisterte mich mit seiner einmaligen Verbindung von Kunst und Leben. Mein Urteil: Wer diesen Film gesehen hat, wird nicht nur im Museum genauer hinschauen, sondern vielleicht auch im Leben.

Studenten und Unternehmen

Kann ich meine Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben und wenn ja, wie läuft das eigentlich ab und was bringt mir das? Darum drehen sich meine aktuellen Artikel, die auf academics.de veröffentlicht worden sind. Dafür habe ich mit vielen tollen jungen Leuten gesprochen, die mir erzählt haben, wie ihr ganz persönlicher Weg war und was sie anderen raten würden. Neben dem schwierigen Weg, das passende Thema zu finden, ging es vor allem um die Organisation, Unternehmensansprache und das Zeitmanagement beim Verfassen von Bachelorarbeiten und Masterarbeiten in einem Unternehmen. Achja, natürlich gibt es auch noch andere Wege, während des Studiums Praxisluft zu schnuppern. Vielen lieben Dank an Romina, Simon, Daphne, Thomas, Arno und Ralf! Da wünscht man sich fast, noch mal zu studieren und ihre tollen Tipps selbst anzuwenden...

Kurze für Kurze

November ist Lieblingsfestivalzeit, jedenfalls für mich. Das 6. Internationale Kinder- und Jugendkurzfilmfestival - kurz KUKI - bietet wieder jede Menge spannende Kurzfilme für den Zuschauernachwuchs. In meiner Vorschau auf das diesjährige KUKI habe ich schon mal einige Filmhighligts zusammengefasst. Außerdem habe ich hinter die Kulissen des [zapf]TrickTrucks geblickt. In dem mobilen Animationsstudio können Kids während des KUKI unter professioneller Anleitung einen eigenen Film erstellen - eine ziiiiemlich coole Kiste, dieser Truck. Ein besonders magischer Kurzfilm läuft im Wettbewerbsprogramm für Jugendliche ab 12 Jahren: "Moritz und der Waldschrat". Ich habe Regisseur und Wahlberliner Bryn Chainey in seinem Neuköllner Lieblingscafé zum Interview getroffen. 

Und da der Herbst ja die allerbeste Kinosesselzeit ist hier noch zwei Filmtipps von mir: Daniel Brühls meisterhafte Rennfahrerleisung in Rush und das Jugenddrama Scherbenpark, an dem ich allerdings etwas mehr auszusetzen hatte, als an der Formel 1-Story. Sehenswert sind beide in jedem Fall. Also, raus aus der Bude und rein ins Lichtspielhaus.

Fitnesstrend im Test

Eine Geschichte, für die ich mal richtig ins Schwitzen gekommen bin: Zumba! Für den Guten Rat habe ich mir die Turnschuhe angezogen und mal geguckt, warum dieses Fitnesstanzkonzept nach wie vor so ein Hype ist. Und siehe da: ich bin dem Trend auf die Schliche gekommen. Warum so viele Menschen Freude daran haben, gemeinsam zu lateinamerikanischen Rhythmen zu schwitzen, wo die Idee eigentlich her kommt und was das ganze für die Gesundheit bedeutet - all das jetzt am Kiosk! Lieben Dank an das Team von X-Step in Berlin-Kreuzberg, bei denen ich mitzappeln durfte und deren Trainerin Jenny und ihren Kursteilnehmern ich Löcher in den Bauch gefragt habe. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln hat die schweißtreibende Tanzfitness dann noch sportmedizinisch eingeordnet. Runde Sache!

Wenn der guten Sache das Geld fehlt

"Kinder machen Kurzfilm!" ist ein tolles Projekt, dass sich seit seinem Start 2005 in Berlin - und mittlerweile auch im brandenburgischen Schwedt - einen Namen gemacht hat. Jedes Jahr entwickeln kreative Kinder faszinierende Geschichten, aus welchen eine ausgewählt und verfilmt wird. Von den Kindern natürlich! Professionell unterstützt wird den Kindern das Kommando überlassen. Sie geben uns einen lebhaften Einblick in das Leben einer Tomatendose oder machen Mut mit der Geschichte von magischen Boxhandschuhen. Der 2012 von Berliner Schülern produzierte Kurzfilm "Gewinner" holt sich sogar die SIlbermedaille beim Deutschen Jugendvideopreis. Trotzdem steht das engagierte Projekt jetzt vor dem Aus. Nach einer stetigen Weiterentwicklung von Inhalten und Unterstützern tun sich dieses Jahr große Löcher bei der Fördergeldplanung auf. Ich habe mich mit der künstlerischen Projektleiterin Gabriela Zorn zum ausführlichen Interview über die aktuelle Situation, ihre Spendenaktion "100 mal 100 in 100 Tagen" und das Verschwinden an sich gesprochen.

Frisch auf den Tisch

Vom Alten Dessauer über den Kornkönig und Gustav Laib bis hin zum Saftheini - die kreative Namensgebung kennt unter Bäckern keine Grenzen. Unter den derzeit mehr als 3.000 registrierten Brotsorten tummeln sich daher einige urige Bezeichnungen. Diese Vielfalt und Kreativität ist auch ein Zeichen dafür, wie wichtig uns das einfache Getreideprodukt nach wie vor ist. Ich habe mir das Phänomen Brot mal genauer angeschaut - alles dazu gibt es jetzt am Kiosk im neuen "Guter Rat Basiswissen" rund ums Thema Lebensmittel. Gleich zwei meiner drei Beiträge haben es auf den Titel geschafft, denn auch mein Vitamincheck von Apfel, Orange, Paprika und Co. ist einer der Aufmacher dieser Sonderausgabe. Außerdem habe ich mich mit lange vergessenen alten Gemüsesorten beschäftigt und Portulak, Saubohne und Pastinake einige Aufmerksamkeit geschenkt. In diesem Sinne: Guten Appetit!

Hitchcock-Revival mit Starbesetzung

"Dem Kino bleiben kaum noch Möglichkeiten, den Zuschauer noch zu überraschen", sagte Jude Law mir, als ich ihn und Shooting Star Rooney Mara während der Berlinale zum Interview traf. Mit ihrem neuen Thriller wollen die beiden das ändern. In Steven Soderberghs "Side Effects" gibt es feinste Twists & Turns à la Hitchcock. Und Rooney Mara ist nach "Girl with the dragon tatoo" erneut in einer düsteren Frauenrolle zu sehen. Über das Ende des Films lässt sich streiten, aber die Wiederentdeckung von Hitchcock-Effekten im Film ist ein echtes Highlight. Finden auch Law und Mara. Die ausführlichen Gespräche gibt es in den aktuellen Ausgaben von TV Spielfilm und TV Today.

Auf allen Bühnen zu Hause

Theater, Radio, Kino, Fernsehen - geht alles. Alexander Khuon tobt sich gerne auf allen Bühnen aus. Seit mehreren Jahren ist er festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin, in Kino und TV begeistert er regelmäßig in Produktionen wie "Drei Zimmer Küche Bad" oder "Die Entdeckung der Currywurst", dem Radio-Tatort und diversen Hörbüchern leiht er seine Stimme. Während den Proben für die Romanadaption des Bestsellers "In Zeiten des abnehmenden Lichts" traf ich Alexander Khuon im DT und sprach mit ihm über Familienkonstellationen auf und hinter der Bühne, aktuelle Projekte und die Musikalität der Regisseure. Die ganze Geschichte gibt's im Stern 14/2013.

Eine Melange mit Madita

Der Stern präsentiert sich im neuen Layout und mit frischer Struktur, ich präsentiere darin die frische Schauspielerin und Sängerin Edita Malovcic. In Österreich ist sie mit ihrer Musik, die sie unter dem Künstlernamen Madita produziert, längst bekannt, für Aufsehen sorgte sie dort auch bereits mit ihrem allerersten Filmauftritt - als eine der Hauptdarstellerinnen in "Nordrand". Ab sofort ist die musikalische Mimin als taffe Staatsanwältin im neuen Hamburg-Tatort mit Til Schweiger zu sehen sowie am 20. März neben Heino Ferch, Katja Riemann, Matthias Brandt und Barbara Auer in "Verratene Freunde" von Stefan Krohmer. Im "Felix Austria" in Berlin-Kreuzberg traf ich die Wienerin während der Berlinale auf eine Melange - herausgekommen ist ein Portrait über eine Frau, die viele Seiten zu zeigen hat und dazu 2013 mit vielen spannenden Kino- und TV-Projekten ausgiebig die Chance bekommt.

Erfolgreich gründen

"Durchsetzungsbereitschaft" bezeichnet Karriere-Coach Svenja Hofert eine der wichtigsten Eigenschaften, die Existenzgründer mitbringen sollten. Alle drei Gründer, die ich im achtseitigen Plus der März-Ausgabe von Guter Rat vorstelle, besitzen diese - auch, wenn sie vorher noch nicht wussten, wie man dieses Talent nennt. Was es noch braucht, um sich erfolgreich selbstständig zu machen, erzähle ich mit ihren drei ganz unterschiedlichen Geschichten und - natürlich - einer großen Portion eigener Erfahrungen. Alle Infos zum Businessplan, nützliche Linktipps und Anlaufstellen sowie das ausführliche Interview mit Svenja Hofert - jetzt am Kiosk und ganz bald online!

Filmfieberlinale Zwanzigdreizehn

Über 400 Filme in gerade einmal elf Tagen...da kommt selbst unsereins ganz schön aus der Puste. Einen vagen, völlig subjektiven Überblick über die 63. Berlinale habe ich zu Beginn des Berliner Filmspektakels gewagt. Und auch im Kollektiv haben wir von der Redaktion Berliner-Filmfestivals.de vorab schon eine Zusammenfassung von Sehenwertem gegeben. Genauso wie einen Rückblick inklusive freiem Orakeln zu den Bärenfavoriten. Meine persönlichen Highlights bekommen dann doch noch mal etwas mehr eigenen Raum, zum Beispiel "Samson & Delilah" aus der neuen Berlinale-Sonderreihe "NATIVe - A Journey Into Indigenous Cinema". Und meine absolute Überraschungsentdeckung "Das merkwürdige Kätzchen" des dffb-Studenten Ramon Zürcher. Völlig subjektiv, versteht sich.

Von einer Fußballmannschaft, die fast schon mal ein Tor geschossen hätte

"Null..äh...zu...zu....zwölf" sagt der kleine Gerard in die Kamera und meint damit das Ergebnis des letzten Spiels seiner Fußballmannschaft. Wer jetzt Mitleid bekommt, der liegt falsch. Das Ergebnis ist für die Mannschaft durchaus akzeptabel. Keiner von den 14 Knirpsen hat je in einem Spiel ein Tor geschossen, außer Ruth, aber das war Abseits. Von dem Sportsgeist der kleinen Spieler des Margatania F.C.die nicht selten Gegentore im zweistelligen Bereich kassieren, kann sich so mancher eine Scheibe abschneiden. Das rührende Portrait der wohl unerfolgreichsten Kinderfußballmannschaft Spaniens war ursprünglich als Film für Eltern und Freunde der Nachwuchskicker geplant. Herausgekommen ist eine wunderbare Dokumentation, die ein Internethit wurde und auf zahlreichen Kurzfilmfestivals zu sehen war. So auch beim KUKI, das ich mir dieses Jahr mal etwas genauer angeschaut habe. Ich traf Festivalleiterin Monica Koshka-Stein zum Interview und hab mich unter das junge Publikum im Filmtheater am Friedrichshain gemischt. Und wurde beim 5. Internationalen Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche sehr gut unterhalten. 

Schwarz-weiß gestreifte Kurzfilm-Poesie

Dass Poesie und Film wunderbar zusammen passen zeigt sich vom 18. bis 21. Oktober beim 6. ZEBRA Poetry Film Festival. Diesmal steht alles im "Fokus Polen", auch der Filmworkshop "Poetic Encounters". Drei polnische Filmemacher verfilmen in gerade einmal sechs Tage je ein Gedicht ihres Berliner Lieblingsdichters. Ich habe zwei der drei Teams bei ihren Dreharbeiten getroffen. Neben den spannenden Ergebnissen dieser poetischen Begegnungen gibt insgesamt 171 Poesiefilme zu entdecken auf dem Festival, dass dieser speziellen Kunstform "eine Heimat gibt", wie Filmemacherin und Kommissionsmitglied Anna Henckel-Donnersmark so schön sagte. 

Technik-Trubel

Vom 31.8. bis 5.9.2012 steht Berlin wieder ganz im Zeichen der IFA. Ich hab mir vorab mal angeschaut, was die Mega-Messe so zu bieten hat und für die September-Ausgabe des Verbrauchermagazins Guter Rat die bemerkenswertesten Video-, Audio- und Haushaltsprodukte unter die Lupe genommen. Mir persönlich haben es die schnurlosen Hörer und Boxen besonders angetan. Ganz nach dem Motto: Bye-Bye Kabelsalat!

Live zur IFA habe ich außerdem für video-magazin.de und audio.de News getickert. Alle Highlights aus den Bereichen TV und HiFi - von den Mega-Fernsehern über stylische On Ears bis zum Musikmöbel. Heiß!

Spitzenk(l)asse

Starke Leistung und guter Service - wie die 20 größten deutschen Krankenkassen in diesen Bereichen abschneiden, hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) gerade getestet. Für PREMIUS habe ich mir die Ergebnisse und vor allem den Testsieger mal genau angeschaut, DISQ-Leiter Markus Hamer zum Interview gebeten und abgecheckt, wie die Kassen mit den Dauertrendthemen Burn Out, IGeL-Leistungen und Alternative Heilmethoden umgehen. Alles im Titelthema der aktuellen Ausgabe von PREMIUS.

Von Metzgern und Leichen

"Irgendwann fahre ich zu Dario Cecchini in die Toskana und kaufe mir ein richtig schönes Stück Fleisch", schwärmt Schauspieler Florian Panzner im Interview. Dabei ging es eigentlich gar nicht um seine Bewunderung für den italienischen Star-Metzger, sondern um sein neues Projekt. In "Die letzte Spur" gibt er den smarten, immer etwas unterkühlten Kommissar Daniel Prinz. Zusammen mit seinen drei Kollegen (Susanne Bormann, Hans-Werner Meyer und Jasmin Tabatabai) geht er ab dem 20. April freitags im ZDF auf die Suche nach Vermissten. Eine Krimiserie mit vier Kommissaren und untypisch wenigen Leichen bringt ein bisschen frischen Wind in den deutschen Krimi-Wahnsinn. Mehr über seine Rolle, seine Kanu und die Faszination, ein Schwamm zu sein, gibt es im aktuellen Stern.

Schildkröte im Wohnzimmer

Wer schlecht schläft oder sich auf der eigenen Wohnzimmercoach unwohl fühlt, bei dem fließt womöglich die Energie nicht richtig. Wer dem "Qi" mit Hilfe von Feng Shui neuen Schwung geben will muss im besten Fall nur ein paar Möbel umstellen oder Pflanzen neu platzieren. Welche Maßnahmen neue Harmonie in die eigenen vier Wände bringen, hat mir die Feng Shui-Beraterin Barbara Herzog verraten. Selbst wer keine esoterische Ader in sich verspürt dürfte von der Wirkung ihrer praktischen Tipps angenehm überrascht sein. Eine Schildkröte im Wohnzimmer braucht übrigens wirklich jeder.

Meine Berlinale-Nachlese

Die elf cineastischsten Tage der Hauptstadt sind vorbei. Dieses Jahr überzeugten mich vor allem starke Dokumentationen. Das Kinder- und Jugendprogramm der Berlinale hatte ich dieses Jahr besonders im Blick und auch für den Zuschauer-Nachwuchs gab es gute Dokus zu sehen. Abgesehen vom schnarchigen Eröffnungsfilm war das Wettbewerbs-Programm dieses Jahr überaus erfreulich. Zu meinen Favoriten zählen auf jeden Fall der Film von Christian Petzold (mit einem Bären ausgezeichnet) und die dänische Produktion mit Mads Mikkelsen, der jedoch von seinem Spielpartner Mikkel Boe Folsgaard in den Schatten gestellt wurde - seine Interpretation des verrückten dänischen Königs gewann völlig zurecht ebenfalls einen Bären. Und, ja, ein bisschen Hollywood durfte auf der Leinwand natürlich auch nicht fehlen. Noch mehr davon gab es live auf dem Roten Teppich der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Jetzt ein bisschen Luft holen, Augen reiben und sich schon mal auf 2013 freuen.

Die Mädchen-Mütter

Wenn Kinder Kinder kriegen - diesem Thema widmet sich die Dokumentation "Vierzehn", die auf der Berlinale in der Sektion Generation läuft. In meinem Interview mit Cornelia Grünberg erzählt die Regisseurin von der Arbeit mit ihren vier 14-jährigen Protagonistinnen, warum Kinder mehr Dokumentationen brauchen und von wem sich Deutschland in Sachen Kinderfilmkultur eine Scheibe abschneiden sollte. Die Filmkritik zu "Vierzehn" gibt es obendrauf. Mein Interview wurde übrigens auch bei jugendhilfe-bewegt-berlin veröffentlicht. Wie toll!

Wurzelsuppe

"Auf in den Wald", dachte sich einst schon olle Caspar und pinselte Rügens knorrigste Auswüchse nebulös und märchenhaft schön auf seine Leinwände. Warum nicht nur Herr Friedrich ein Faible für die deutschen Wälder hatte und wo diese Faszination herkommt, versucht derzeit eine Ausstellung in Berlin zu erklären. Ob es "Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald" gelingt, nun ja. Im aktuellen tip gebe ich ausführlicher meinen Senf dazu. Im Zweifelsfall einfach mal selbst im Deutschen Historischen Museum vorbeischauen - noch bis Anfang März schallt es dort so heraus, wie man hineinruft. Oder so ähnlich.

Kleine Jungs ganz groß

Filme aus Lateinamerika schaffen es nicht oft in deutsche Lichtspielhäuser, schon gar nicht in der Originalfassung. Die Filmtournee Cinespañol will diese Lücke schließen. Die erste Runde mit vier tollen Filmen aus Mexico, Kuba, Argentinien und Bolivien überzeugt schon mal. In "Abel" (Mexico, Foto) und "Zona Sur" (Bolivien) beeindruckt übrigens vor allem der Schauspielnachwuchs. Mehr zu der sehenswerten Filmtournee gibts in meinem Beitrag für Berliner-Filmfestivals.de. Bleibt zu hoffen, dass genug Leute ins Kino gehen, damit Cinespañol auch in den kommenden Jahren mit spannenden Filmen auf Tour gehen kann.

Heiß und würzig

Winzerwein, Feuerzangenbowle, Bratapfelpunsch - auf dem Weihnachtsmarkt ist das Angebot fruchtiger Heißgetränke groß. Doch was taugen die Supermarkt-Glühweine? Und wie stellt man ihn am besten selbst her? In der aktuellen Ausgabe von Guter Rat gibt es alle Ergebnisse unseres Glühwein-Tests, die besten Tipps für die eigene Mischung und das Lieblingsrezept der neuen Glühweinkönigin (ja, die gibt's wirklich!).Na dann Prost!

Big Bang, Carolina Bang

Die Braut haut ins Auge! In meiner Filmkritik zu "Mad Circus - Eine Ballade von Liebe und Tod" dreht sich alles um die spanische Schauspielerin Carolina Bang - eine echte Leinwand-Entdeckung. Der Film des Kultregisseurs Álex de la Iglesia ist nicht nur wegen ihr ein absolutes Muss für jeden Kino-Fan! Am 8. Dezember startet der Höllentrip in den deutschen Lichtspielhäusern. Wer schon im normalen Leben Angst vor dem gewöhnlichen Clown an sich hat, der sollte sich allerdings darauf gefasst machen, dass er wirklich abscheuliche Fratzen zu sehen bekommt. Und dass einem unter Umständen der "Hau den Lukas" beim nächsten Jahrmarkt-Besuch den Angstschweiß auf die Stirn treiben wird.

Night of the Golden Chicken

Dieses Jahr war alles anders: Sommerlüftchen statt Herbstwind, Theater am Potsdamer Platz statt Friedrichstadtpalast und statt Kamera (2009) und Interviews (2010) stand dieses Jahr die Schnittassistenz für die Videos der Preisträger auf meiner Abendkarte. Von Kai Pflaume über Jan Josef Liefers bis zur Boxtrainerlegende Ulli Wegner - die Gewinner der Goldenen Henne 2011 haben Caro Danz (SuperIllu) und ich bis spät in die Nacht in appetitliche Häppchen geschnitten. Biddeschön!

Hecke entdecken

Wer im aktuellen Stern (Nr. 38) blättert, kann die fabulös-frische Schauspielerin Christina Hecke entdecken. In Ben von Grafensteins Neuverfilmung von "Kasimir und Karoline" ist sie am 19.9. auf arte als Karoline zu sehen. Hier brennt die Hecke!

Butter bei die Fische

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