Koffein und starke Nerven

Dank koffeinhaltiger Getränke, einigen ebenfalls verrückt-wachen Leidensgenossen und ein paar Stunden gediegenen Vorbereitungsschlafes sind die Oscars 2014 kein Problem für mich. Knallwach haue ich mir die Filmpreisverleihung des Jahres um die Ohren und texte nebenbei meinen Couchbericht für Berliner-Filmfestivals.de. So kam mir die stundenlange Sause inklusive Red-Carpet-Show gar nicht sooooo lang vor. Zumal die Eröffnung mit dem Besten Nebendarsteller (Jared Leto) gleich Laune auf mehr machte. Ein bisschen schade war das Ausbleiben großer Überraschungen. Wie vermutet ging Gravity trotz starker Konkurrenz als Sieger der Nacht hervor und die Trophäen in den Kategorien Hauptdarsteller/in, Regie und Film waren ebenfalls vorhergesagt worden. Deshalb seien an dieser Stelle kurz die für mich persönlich fröhlichsten Überraschungen erwähnt: Der Drehbuch-Oscar für Spike Jonze und seine absurd-tragische Betriebssystem-Liebesgeschichte "Her" und der Kurzfilm-Oscar für den charmanten "Mr. Hublot" haben mich besonders gefreut. Zu den Höhepunkten zählte auf jeden Fall die Moderation von Ellen DeGeneres. Äußerst unterhaltsam und kurzweilig führte der bewährte Oscar-Host durch den Abend und vergaß auch nicht, einen Schnappschnuss von sich und den Stars zu schießen. Dieses Selfie ging in Sekundenschnelle um die Welt und legte den Kurznachrichtendienst Twitter kurzzeitig lahm. Well done.