Die Schöne und die Hirschkuh

Zugegeben, die Neuverfilmung von "Die Schöne und das Biest" von dem französischen Regisseur Christophe Gans ist beileibe kein Meisterwerk. Im Gegenteil, seit der Premiere auf der Berlinale urteilt die deutsche Presse am laufenden Band "überflüssig", "misslungen", "wasistdasdenn?". Ich hab meiner Enttäuschung auch schon Luft gemacht. Dennoch hab ich es mir nicht nehmen lassen, Hauptdarstellerin Léa Seydoux sowie Yvonne Catterfeld, die in einer Nebenrolle zu sehen ist, in Berlin zu Interviews zu treffen. Warum die schöne Seydoux nach ihrer gefeierten Charakterrolle in "Blau ist eine warme Farme" jetzt die lahme Schöne mimt, lest ihr auf Berliner-Filmfestivals.de. Die Catterfeld erzählte mir für TV Spielfilm und TV Today, wie sie zu der Rolle als goldene Hirschkuh kam, woher sie so perfekt französisch spricht und warum sie sich mit ihrem Hausboot nicht durch die Schleuse traut. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Damen in Zukunft in spannenderen Filmen ihr Können zeigen dürfen.